Über uns · zwei Inhaber · selbst Stockwerkeigentümer
Die Menschen hinter der Bewirtschaftung
Wir kennen Stockwerkeigentum aus eigener Erfahrung: als Fachleute in Immobilienbewirtschaftung, Recht, Finanzen und Technik, und als Eigentümer, die selbst an Versammlungen sitzen. Hier zeigen wir, wer wir sind und wie wir arbeiten.
Inhaber
Michael Tièche

Ich kenne Stockwerkeigentum aus zwei Perspektiven: als Fachmann und als Eigentümer. Dieser Doppelblick prägt, wie ich Bewirtschaftung verstehe: nicht nur verwalten, sondern Betrieb, Werterhalt und Zusammenarbeit so gestalten, dass Gemeinschaft und Liegenschaft langfristig funktionieren.
Als FM-Generalist mit langjähriger Praxis in Facility Management, Baumanagement und Brandschutz bringe ich zusammen, was im Stockwerkeigentum zusammengehört: technische Sicherheit, einen Betrieb, der funktioniert, und eine Organisation, die im Alltag verlässlich trägt.
In der Bewirtschaftung verbinde ich Betrieb und Unterhalt mit einer FM-Sicht. Es geht darum, Betriebssicherheit sicherzustellen, den Werterhalt vorausschauend zu planen und Zuständigkeiten klar zu regeln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Eigentümerverantwortung, insbesondere auf einem konsistenten Brandschutz über die gesamte Nutzungsdauer.
Betriebsimmobilien werden nach einem einfachen Prinzip geführt: den Zustand vor Ort kennen, den Unterhalt daraus planen und festhalten, was getan wurde. Bei Wohnhäusern fehlt dafür meist die Betriebsorganisation, die ein Gewerbebau selbstverständlich hat. Dabei altern dieselben Bauteile: Dach, Heizung, Brandschutztüren. Genau diese Arbeitsweise bringe ich mit. Ich bin regelmässig vor Ort, plane den Unterhalt, bevor etwas dringend wird, und halte zu jeder Kontrolle einen Beleg fest.
- Spezialist Begründung und Bewirtschaftung Stockwerkeigentum WISS/HEV2026
- MAS Real Estate & Facility Management (ZHAW)2024
- Brandschutzfachmann Swiss Safety Center (QSS 2)2016
- DAS Facility Management (ZHAW)2015
- Techniker HF Hochbau (GIBB)2012
- Bauleiter Hochbau HFP (GIBB)2009
Inhaberin
Nadine Wirnitzer

Seit 2022 bin ich selbst Stockwerkeigentümerin. Dadurch weiss ich aus eigener Erfahrung, was Eigentümerinnen und Eigentümer von einer Verwaltung erwarten dürfen und auch erwarten sollten. Ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn ist für mich keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Privileg.
«Verwandte in der Ferne nützen dir nicht so viel wie Nachbarn in der Nähe.»Ein Sprichwort aus Taiwan, das mir ein Nachbar mitgegeben hat.
Gerade im Stockwerkeigentum zeigt sich, wie viel Wahrheit darin steckt. Unterschiedliche Interessen, gemeinsame Entscheidungen und langfristige Investitionen machen eine Eigentümergemeinschaft zu einem sensiblen Gefüge. Damit dieses Gleichgewicht erhalten bleibt, braucht es klare Strukturen, transparente Kommunikation und eine Verwaltung, die Konflikte früh erkennt und verhindert.
Als Ökonomin und Juristin verbinde ich zwei Perspektiven, die im Stockwerkeigentum entscheidend sind: betriebswirtschaftliche Weitsicht und rechtliche Präzision. Dazu gehören effiziente Prozesse, digitale und ressourcenschonende Arbeitsweisen sowie juristisch saubere Grundlagen: klare Anträge für Eigentümerversammlungen, korrekt gewählte Mehrheiten und verständlich formulierte Rechte und Pflichten innerhalb der Gemeinschaft.
Denn eines gilt auch im Stockwerkeigentum: Der günstigste Zivilprozess ist der, der gar nicht erst geführt werden muss.
- Master of Law2025
- Diplom-Verkehrsökonomin2009
Facility Management
Wir bewirtschaften aus der Sicht des Facility Managements
Wir betrachten Ihr Eigentum als Anlage, die Jahrzehnte halten muss. Also wollen wir wissen, wie es ihr geht: wann welches Bauteil fällig wird, ob der Betrieb sicher ist und ob Kontrollen und Arbeiten belegt sind. Drei Beispiele, wie das aussieht.
- Lebenszyklushergeleitet, nicht pauschal
Wir wollen wissen, in welchem Zustand die Bauteile sind und wie lange sie noch halten. Also leiten wir den Erneuerungsfonds daraus ab, statt eine Faustregel anzuwenden: Das Gesetz macht keine Vorgabe zur Höhe, und ein Prozentsatz des Gebäudeversicherungswerts ist bestenfalls ein Anhaltspunkt. Restnutzungsdauer und Kosten bleiben Annahmen, aber sie sind begründet und werden mit der jährlichen Begehung nachgeführt. Sie sehen, was in den nächsten Jahren ansteht, was es kostet und welche jährliche Einlage das nahelegt. Über die Einlage beschliesst die Versammlung, soweit das Reglement nichts anderes vorsieht.
Wie hoch der Erneuerungsfonds sein muss- Brandschutzgeprüft, nicht angenommen
Wir wollen wissen, ob das Haus im Alltag sicher ist, nicht nur auf dem Papier. Also prüfen wir den Brandschutz im laufenden Betrieb selbst, statt ihn nach aussen zu vergeben. Die Wartung der Anlagen durch Fachfirmen ersetzt das nicht. Michael Tièche ist Brandschutzfachmann Swiss Safety Center (QSS 2). Bei der Begehung fällt auf, was im Alltag übersehen wird: Velos und Kinderwagen im Treppenhaus, verkeilte oder nicht mehr schliessende Brandschutztüren, sichtbar beschädigte Abschottungen, ein zugestellter Fluchtweg.
Brandschutz und QSS-Stufen- Nachweisebelegt, nicht behauptet
Die Werkeigentümerverantwortung bleibt bei der Gemeinschaft, auch wenn sie die Bewirtschaftung überträgt: Sie haftet für Schäden aus Mängeln an gemeinschaftlichen Bauteilen, auch ohne eigenes Verschulden. Die Brandschutzvorschriften verlangen von ihr zudem, die Einrichtungen für den Brandschutz über die ganze Nutzungsdauer zu kontrollieren, zu warten und instand zu setzen und dies im Gebäudekontrollbuch festzuhalten. Also führen wir dieses Buch im Basis-Paket: Kontroll- und Wartungsfristen nachverfolgt, jeder Befund mit Frist und Erledigung. Darin stehen auch die Befunde aus unseren Sichtkontrollen der Gemeinschaftsbereiche und die Wartungsnachweise der übrigen Anlagen. Ein Mangel muss nicht nur im Buch stehen, sondern behoben werden. Kommt es zum Schaden, ist eine der Fragen, ob das Gebäude richtig unterhalten war. Dann lässt sich zeigen, was wann geprüft, veranlasst und erledigt wurde.
Was die Sicherheitsprüfung im Betrieb umfasst
Die Zustandsaufnahme mit der jährlichen Begehung, das Budget +4 Jahre, die Langfristplanung (20 Jahre) und die betriebliche Brandschutzkontrolle sind Zusatzmodule und nicht im Basis-Paket enthalten. Das Gebäudekontrollbuch gehört zum Basis-Paket. Was die Module umfassen, steht unter Leistungen.
Arbeitsweise
So arbeiten wir
Bewirtschaftung ist Vertrauenssache. Eigentümer wollen ernst genommen werden, wollen wissen, dass die Arbeit gemacht wird, und zeitnah Antworten erhalten. Drei Dinge machen das möglich.
Wir kennen Ihre Liegenschaft aus eigener Anschauung, nicht aus dem Dossier. Kurze Wege heissen: rasch vor Ort bei Begehung, Schadenfall und Versammlung. So handeln wir, bevor aus einem kleinen Anliegen ein grosses wird.
Direkte Wege zum Bewirtschafter: Wir hören zu und erklären Sachverhalte verständlich, damit Sie fundiert entscheiden können. Denn entschieden wird in der Gemeinschaft, nicht über sie hinweg.
Recht, Finanzen, Technik und Brandschutz aus Eigentümersicht: Wir wissen, was wann ansteht und worauf es dabei ankommt.
Zum Ratgeber StockwerkeigentumRegional verankert
Zuhause in Worblaufen, unterwegs in Bern, Thun, Burgdorf und Lyss
Wir bewirtschaften Ihre Liegenschaft so, wie wir es uns als Eigentümer selbst wünschen: nah am Objekt, erreichbar und verbindlich. Der erste Schritt ist ein Gespräch, unverbindlich und bei Ihnen vor Ort.

- Adresse
- Schmiedeweg 6, 3048 Worblaufen
- Telefon
- 031 589 69 89
- E-Mail schreiben
- Einsatzgebiet
- Bern, Thun, Burgdorf, Lyss und Umgebung
Stockwerkbewirtschaftung · Michael Tièche & Nadine Wirnitzer, einfache Gesellschaft

