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Stockwerkbewirtschaftung
Stockwerkbewirtschaftung
regional · persönlich · vorausschauend
regional · persönlich · vorausschauend

Bewirtschaftung aus Eigentümerperspektive.

Nicht nur verwalten, was ansteht – sondern vorausdenken, was Ihre Liegenschaft braucht. In Bern, Thun, Burgdorf und Umgebung – persönlich vor Ort.

Spezialisiert auf Stockwerkeigentum Transparente Preismodelle Recht, Finanzen & Technik Von Eigentümer für Eigentümer

Stockwerkeigentum

Stockwerkbewirtschaftung

Stockwerkeigentum bedeutet gemeinsam entscheiden und gemeinsam tragen – im Betrieb, Unterhalt, bei Kosten, Sicherheit und im Zusammenleben. Damit Eigentümergemeinschaften langfristig funktionieren, braucht es klare Zuständigkeiten, transparente Entscheidungen und eine Bewirtschaftung, die Werterhalt, Betrieb und Miteinander verlässlich organisiert.

Kennenlerngespräch vereinbaren

Aus Eigentümersicht gedacht, in fünf Bereichen umgesetzt:

Wir bewirtschaften

Wir übernehmen die operative Bewirtschaftung von Stockwerk- und Miteigentum: Anliegen, Kommunikation, Abrechnung – inkl. ZEV-Solarstrom – und Qualitätssicherung, mit klaren Zuständigkeiten und verlässlicher Umsetzung.

Wir planen Werterhalt

Wir planen den Werterhalt über den gesamten Lebenszyklus: Zustandsübersicht, Massnahmen und Prioritäten sowie Mittel- und Langfristplanung inkl. Budgetpfad.

Wir setzen um

Wir setzen beschlossene Massnahmen zuverlässig um – von der Offerte bis zur Abnahme. Bei grösseren Vorhaben übernehmen wir die Bauherrenvertretung und behalten Koordination, Termine, Kosten und Qualität im Griff.

Wir prüfen Sicherheit

Wir sorgen für den sicheren Betrieb Ihrer Liegenschaft durch regelmässige Kontrollen von Brandschutz, Fluchtwegen und Absturzsicherungen. Sie erhalten eine saubere Dokumentation und priorisierte Massnahmen – pragmatisch umsetzbar und rechtlich nachvollziehbar.

Wir ordnen ein

Wir ordnen Fragen rund um Stockwerkeigentum ein: Reglement, Anträge, Beschlüsse, Zuständigkeiten und Fristen – verständlich aufbereitet, inkl. Hinweis, wann externe Rechtsberatung sinnvoll ist.

Kalkulator

Module konfigurieren

Schnell zur Übersicht: Objektdaten erfassen, Module wählen, Richtwert sehen.

  1. 1Objekt erfassen — Wohnungen, Gebäude, Parkplätze eintragen.
  2. 2Paket wählen — oder einzelne Module anpassen.
  3. 3Monatlichen Richtwert ablesen. Der definitive Preis folgt nach einem kurzen Gespräch.

Die Felder unten sind mit einem Beispiel (8 Wohnungen, 1 Gebäude) vorbelegt — einfach an Ihre Liegenschaft anpassen.

60% 80% 70%

Flex — fair abgerechnet, transparent geleistet.
Reduzierte Grundpauschale für den laufenden Betrieb. Mehraufwand (z.B. ausserordentliche Versammlung, grössere Schadenfälle) wird separat nach Aufwand verrechnet — Sie sehen genau, wofür jeder Franken eingesetzt wird.

Das Pflichtprogramm

Basis

Betrieb, Finanzen und Sicherheit – die Grundlage jeder Eigentümergemeinschaft.

Passt, wenn ein engagierter Ausschuss vieles selbst übernimmt.

Grundpauschale Fixanteil 70%
CHF 447 / Monat
CHF 5'366 / Jahr
+ Mehraufwand nach Aufwand Feste Grundpauschale – nicht der Gesamtpreis.
  • Administration & Versammlung
  • Finanzen & Jahresbudget
  • Betrieb & Unterhalt
  • Sicherheit & Gefahrenorganisation
Leistungen im Detail ▾
  • Administration & Versammlung — 1× ordentliche Versammlung, Beschlüsse, Protokolle und Kommunikation.
  • Finanzen & Jahresbudget — Budget, Abrechnung, Zahlungsverkehr, Beiträge und Versicherungsverwaltung.
  • Betrieb & Unterhalt — Unterhalt koordinieren, Störungen/Schäden bearbeiten, Dienstleister führen.
  • Sicherheit & Gefahrenorganisation — Sichtkontrollen, Mängeljournal, Sofortmassnahmen und Nachweisführung.
Empfohlen

Nur was gebraucht wird

Modular

Für die meisten Liegenschaften die richtige Wahl – inkl. Umgebung, Dokumentation und Zustandsaufnahme.

Passt für die meisten Gemeinschaften — Sie behalten die Kontrolle, wir nehmen die Arbeit ab.

Grundpauschale Fixanteil 70%
CHF 500 / Monat
CHF 6'005 / Jahr
+ Mehraufwand nach Aufwand Feste Grundpauschale – nicht der Gesamtpreis.
  • Alles aus Basis
  • Umgebung bei Aussenanlagen
  • Objektdokumentation
  • Zustandsaufnahme
Leistungen im Detail ▾

Enthält alles aus Basis, zusätzlich:

  • Umgebung — Koordination von Unterhalt in Umgebung und Aussenanlagen.
  • Objektdokumentation — Strukturierte Ablage von Unterlagen, Plänen und Nachweisen.
  • Zustandsaufnahme — Jährliche Begehung mit Massnahmenliste (ohne Fachgutachten).

Das Sorglospaket

Komplett

Mit Mehrjahresbudget, Langfristplanung und vertiefter Sicherheitsdokumentation.

Passt, wenn Sie den Kopf frei haben wollen — inkl. Vorsorge und Sicherheit.

Grundpauschale Fixanteil 70%
CHF 568 / Monat
CHF 6'817 / Jahr
+ Mehraufwand nach Aufwand Feste Grundpauschale – nicht der Gesamtpreis.
  • Alles aus Modular
  • Gewährleistung/Mängel
  • ZEV-Abrechnung (Optional)
  • Brandschutz (betriebliche Kontrolle) Eigentümerpflicht
  • Absturzsicherung (Nachweis/Plakette) Eigentümerpflicht
  • Budget +4 Jahre
  • Langfristplanung (20 Jahre)
Leistungen im Detail ▾

Enthält alles aus Modular, zusätzlich:

  • Gewährleistung/Mängel — Mängel dokumentieren, nachverfolgen und Fristen koordinieren.
  • ZEV-Abrechnung (Optional) — Nur bei vorhandenem ZEV. Quartalsweise Abrechnung für Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV).
  • Brandschutz (betriebliche Kontrolle) — Fluchtwege, Türen und sichtbare Abschottungen – Kontrolle & Nachbearbeitung.
  • Absturzsicherung (Nachweis/Plakette) — Plakette/Nachweise prüfen, Termine führen, bei Bedarf Fachfirma beiziehen.
  • Budget +4 Jahre — Mittelfristplanung als Ergänzung zum Jahresbudget.
  • Langfristplanung (20 Jahre) — Lifecycle-Übersicht für Werterhalt und Budgetpfad.

Richtwert exkl. MwSt. · 8 Einheiten, 1 Gebäude, 10 Parkplätze. Definitives Honorar nach Begehung.

Richtwerte für das gewählte Abrechnungsmodell. Für Individuell (nach Aufwand) erstellen wir ein persönliches Angebot. Mehr zu den Abrechnungsmodellen ↓

Nicht enthalten (nach Aufwand): ausserordentliche Versammlungen, Gutachten/Normprüfungen, behördliche Abnahmen, Rechtsvertretung.

Die nächsten Schritte

Ein klarer Ablauf – von der Anfrage bis zur Offerte.

1 · Erstkontakt

Kontakt aufnehmen

Sie schildern kurz, worum es geht und was Ihnen wichtig ist. Wir fragen gezielt nach und bringen Struktur in die nächsten Schritte.

2 · Überblick

Unterlagen sichten

Sie senden uns, was vorhanden ist. Wir ordnen den Stand, markieren offene Punkte und melden uns nur dort, wo wir etwas wissen müssen.

3 · Vor Ort

Erstgespräch & Begehung

Wir lernen Sie und Ihre Liegenschaft kennen, priorisieren Themen und klären Erwartungen – damit das Vorgehen für Sie passt.

4 · Entscheid

Offerte & Startplan

Sie erhalten eine transparente Offerte mit klaren Leistungen und einen Startplan. Danach entscheiden Sie in Ruhe.

Brandschutz

Brandschutz, der zur Liegenschaft passt.

Pragmatischer Brandschutz für Stockwerkeigentum – von Eigentümer für Eigentümer. Bestandsaufnahmen, Brandschutzkonzepte bis QSS 2 und Begleitung bei Umbau und Sanierung. Auch unabhängig von einem Bewirtschaftungsmandat.

Wir prüfen Liegenschaften

Bestandsaufnahme nach Auftrag – wir prüfen Fluchtwege, Brandschutztüren und zugängliche Brandabschottungen. Sie erhalten eine priorisierte Mängelliste mit klarem Bezug zu den geltenden Vorschriften – als Grundlage für Entscheide und allfällige Folgearbeiten.

Wir entwerfen Konzepte

Brandschutzkonzepte bis QSS 2 für Stockwerkeigentum sowie Einfamilien- und Doppeleinfamilienhäuser – VKF-konform aufgebaut, mit klaren Schutzzielen und nachvollziehbarem Bezug zu den geltenden Vorschriften. Geeignet für Umnutzungen und Sanierungen.

Wir begleiten Sanierungen

Beratung bei Umbau, Umnutzung und Sanierung – von der Vorabklärung bis zur Abnahme. Wir stimmen mit Behörden, Planern und Unternehmern ab und sorgen dafür, dass die brandschutztechnischen Anforderungen rechtzeitig im Projekt verankert sind.

Wir beraten Eigentümer

Wir ordnen Brandschutzfragen pragmatisch ein – was ist Pflicht, was ist sinnvoll, was kann später kommen. Ohne Übermass und mit dem Blick einer Eigentümerschaft, die Aufwand und Wirkung abwägen muss.

VKF-anerkannte Brandschutzfachperson (QSS 2) · Reg.-Nr. CH/16/P-FD/054 · Swiss Safety Center

Brandschutzfrage besprechen

Das Team

Über uns

Wir kennen Stockwerkeigentum auch aus eigener Erfahrung. Deshalb verbinden wir persönliche Betreuung, fachliche Klarheit und digitale Prozesse so, dass Bewirtschaftung im Alltag verlässlich funktioniert, Entscheidungen nachvollziehbar bleiben und Werterhalt langfristig gesichert wird.

Michael Tièche

Inhaber

Michael Tièche

Ich kenne Stockwerkeigentum aus zwei Perspektiven – als Fachmann und als Eigentümer. Dieser Doppelblick prägt, wie ich Bewirtschaftung verstehe: nicht nur verwalten, sondern Betrieb, Werterhalt und Zusammenarbeit so gestalten, dass Gemeinschaft und Liegenschaft langfristig funktionieren.

Profil lesen

Kurzportrait

Als FM-Generalist mit langjähriger Praxis in Facility Management, Baumanagement und Brandschutz verbinde ich verschiedene Perspektiven, die im Stockwerkeigentum entscheidend sind: technische Sicherheit, betriebliche Funktionalität und eine Organisation, die im Alltag verlässlich trägt.

Dazu gehören klare Abläufe, strukturierte Prozesse und Entscheidungen, die nachvollziehbar vorbereitet sind. Gleichzeitig denke ich Immobilien konsequent über ihren gesamten Lebenszyklus: von der Idee und Planung über die Realisierung bis zur langen Nutzungsphase und späteren Veränderung oder Erneuerung. Dadurch lassen sich Massnahmen so einordnen, dass sie nicht nur fachlich richtig, sondern auch langfristig passend und im Alltag praktikabel sind.

In der Bewirtschaftung verbinde ich Betrieb und Unterhalt mit einer FM-Sicht. Es geht darum, Betriebssicherheit sicherzustellen, den Werterhalt vorausschauend zu planen und Zuständigkeiten klar zu regeln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Eigentümerverantwortung – insbesondere auf einem konsistenten Brandschutz über die gesamte Nutzungsdauer sowie auf sicheren Anlagen, die von Eigentümern und Nutzern verstanden und im Alltag mitgetragen werden.

Denn ein guter Betrieb zeigt sich nicht nur in Konzepten und Vorgaben, sondern darin, dass Verantwortung klar ist, Sicherheit gelebt wird und Ordnung im Alltag spürbar wird.

Ausbildung

  • Spezialist Begründung und Bewirtschaftung Stockwerkeigentum WISS/HEV (2026)
  • MAS Real Estate & Facility Management (ZHAW, 2024)
  • Brandschutzfachperson VKF QSS 2 (Swiss Safety Center, 2016)
  • DAS Facility Management (ZHAW, 2015)
  • Techniker HF Hochbau (GIBB, 2012)
  • Bauleiter Hochbau HFP (GIBB, 2009)
Nadine Wirnitzer

Inhaberin

Nadine Wirnitzer

Seit 2022 bin ich selbst Stockwerkeigentümerin. Dadurch weiss ich aus eigener Erfahrung, was Eigentümerinnen und Eigentümer von einer Verwaltung erwarten dürfen – und auch erwarten sollten. Ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn ist für mich keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Privileg.

Profil lesen

Ein Nachbar sagte mir einmal ein Sprichwort aus Taiwan: Verwandte in der Ferne nützen dir nicht so viel wie Nachbarn in der Nähe. Gerade im Stockwerkeigentum zeigt sich, wie viel Wahrheit darin steckt. Unterschiedliche Interessen, gemeinsame Entscheidungen und langfristige Investitionen machen eine Eigentümergemeinschaft zu einem sensiblen Gefüge. Damit dieses Gleichgewicht erhalten bleibt, braucht es klare Strukturen, transparente Kommunikation und eine Verwaltung, die Konflikte früh erkennt und verhindert.

Kurzportrait:

Als Ökonomin und Juristin verbinde ich zwei Perspektiven, die im Stockwerkeigentum entscheidend sind: betriebswirtschaftliche Weitsicht und rechtliche Präzision. Dazu gehören effiziente Prozesse, digitale und ressourcenschonende Arbeitsweisen sowie der konsequente Fokus auf nachhaltige Lösungen. Gleichzeitig lege ich grossen Wert auf juristisch saubere Grundlagen: klare und verständliche Anträge für Eigentümerversammlungen, korrekt gewählte Mehrheiten und verständlich formulierte Rechte und Pflichten innerhalb der Gemeinschaft. Denn eines gilt auch im Stockwerkeigentum: Der günstigste Zivilprozess ist der, der gar nicht erst geführt werden muss.

Ausbildung

  • Master of Law (2025)
  • Diplom-Verkehrsökonomin (2009)

Kontakt

Wir sind erreichbar

Wir sind erreichbar – per Telefon oder Nachricht.

Direkt anrufen

Schnell und direkt

Für ein kurzes Erstgespräch oder wenn es schnell gehen soll.

→ Jetzt anrufen

FAQ

Antworten auf häufige Fragen zur Bewirtschaftung von Stockwerkeigentum in Bern, Thun, Burgdorf und Umgebung.

Unser Angebot

Was unterscheidet uns von einer klassischen Verwaltung?

Wir sind selbst Stockwerkeigentümer und wissen aus eigener Erfahrung, was eine Gemeinschaft von ihrer Verwaltung erwarten darf. Statt nur zu verwalten, verbinden wir Betrieb, Unterhalt und Organisation mit Facility Management, Werterhaltplanung und Sicherheitsprüfung – über den gesamten Lebenszyklus der Liegenschaft.

Ein konkretes Beispiel: Viele Erneuerungsfonds sind zu wenig geäufnet – nicht weil die Eigentümer sparsam waren, sondern weil sich kaum jemand systematisch Gedanken macht, wann welche grossen Kostenposten im Lebenszyklus einer Liegenschaft anfallen. Wir plausibilisieren die Kosten über den gesamten Lebenszyklus: Welche Bauteile müssen wann erneuert werden, was kostet das, und wie viel muss die Gemeinschaft pro Jahr zurücklegen? Daraus leiten wir eine Fondsstrategie ab. Jede Eigentümerin und jeder Eigentümer weiss, was geplant ist – und was es sie persönlich erwartet. Keine Überraschungen aus dem Nichts.

Was kostet die Bewirtschaftung?

Viele Verwaltungen rechnen nach dem klassischen Schema ab: ein Basishonorar, jede Zusatzleistung separat. Wir setzen auf transparente Preismodelle, die zum tatsächlichen Bedarf passen.

Konkret stehen drei Modelle zur Wahl:

  • Pauschal — ein Betrag, alles erledigt: Festes Monatshonorar für den vollen Leistungsumfang. Ideal für volle Planbarkeit.
  • Flex — fair abgerechnet, transparent geleistet: Reduzierte Grundpauschale für den laufenden Betrieb. Mehraufwand wird nach Aufwand verrechnet und mit Stundenrapport ausgewiesen — Sie sehen genau, wofür jeder Franken eingesetzt wird. Die Höhe der Grundpauschale ist wählbar: Je tiefer sie liegt, desto höher der Stundensatz für den Mehraufwand. Je höher die Grundpauschale, desto günstiger der Stundensatz. So finden wir gemeinsam die Balance, die zu Ihrer Liegenschaft passt.
  • Individuell: rein nach tatsächlichem Aufwand, ohne Grundpauschale. Wer wenig braucht, zahlt wenig.

Welches Modell passt, zeigt sich im persönlichen Gespräch und nach einer Begehung vor Ort – abgestimmt auf die Erwartungen und Bedürfnisse der Gemeinschaft. Der Kalkulator weiter oben liefert Richtwerte für Pauschal und Flex. Für Individuell (nach Aufwand) erstellen wir ein persönliches Angebot – nehmen Sie Kontakt auf.

Welches Paket passt zu Ihnen?

Drei Profile, drei Ausgangssituationen:

Basis – Das Pflichtprogramm: Die Gemeinschaft hat einen engagierten Ausschuss, der selbst koordiniert und entscheidet. Die Bewirtschaftung übernimmt die administrativen Pflichtaufgaben – Versammlung, Finanzen, Betrieb, Sicherheit. Geeignet für kleine oder junge Liegenschaften mit vorhandenem Know-how.

Modular – Nur was gebraucht wird: Die Gemeinschaft will professionelle Unterstützung, behält aber die Kontrolle über wichtige Entscheide. Die Module lassen sich gezielt wählen – je nachdem, wo die eigenen Fähigkeiten aufhören und professionelle Unterstützung beginnen soll.

Komplett – Das Sorglospaket: Die Eigentümerschaft will sich nicht mit operativen Fragen befassen. Alles läuft über die Bewirtschaftung – damit der Kopf frei bleibt für das, was wirklich zählt.

Aufgaben & Verantwortung

Was gehört zur Organisation einer Eigentümergemeinschaft?

Aufgaben

Stockwerkeigentum funktioniert nur mit klarer Organisation. Die Eigentümerschaft sorgt dafür, dass Entscheide vorbereitet und getroffen werden, Zuständigkeiten geklärt sind und die Zusammenarbeit mit Ausschuss, Verwaltung und Dienstleistern strukturiert abläuft.

Typische Aufgaben sind die Vorbereitung und Durchführung der Versammlung, die saubere Dokumentation von Beschlüssen sowie die Festlegung, wer entscheidet und wer ausführt.

Risiken

Ohne klare Rollen und Entscheidwege entstehen Verzögerungen, Mehrfacharbeit und Streit. Häufige Folgen sind ungeplante Kosten, blockierte Projekte und mangelnde Transparenz.

Rechtsrahmen

Stockwerkeigentumsrecht im ZGB (Organisation, Beschlüsse, Verwaltung) sowie das Reglement/Hausordnung der Gemeinschaft.

Wie wird der Werterhalt geplant und gesteuert?

Aufgaben

Werterhalt entsteht im Alltag: Mängel früh erkennen, Massnahmen priorisieren und konsequent nachführen. Die Eigentümerschaft stellt sicher, dass Unterhalt und Instandsetzung geplant, koordiniert und dokumentiert werden.

In der Praxis bedeutet das: Störungen und Schadenfälle geordnet abwickeln, wiederkehrende Probleme an der Ursache lösen und Entscheide so vorbereiten, dass sie über den Lebenszyklus des Gebäudes sinnvoll zusammenpassen.

Risiken

Werden Unterhalt und Instandsetzung zu spät oder unkoordiniert angegangen, steigen Folgekosten und Ausfälle. Typische Risiken sind Wasserschäden, Funktionsstörungen, ungeplante Notmassnahmen und ein schleichender Wertverlust.

Rechtsrahmen

OR Art. 58 (Werkeigentümerhaftung): Bei Schäden durch mangelhaften Zustand oder Unterhalt kann eine Haftung ausgelöst werden. Ergänzend gelten die Beschlüsse der Gemeinschaft sowie Regelungen im Reglement.

Was umfasst die Sicherheitsprüfung im Betrieb?

Aufgaben

Sicherheit ist in der Nutzungsphase vor allem Organisation: sicherheitsrelevante Bereiche im Alltag prüfen, Kontrollen nachverfolgen und Nachweise verlässlich führen.

Besonders wichtig sind zwei Themen: Brandschutz im Betrieb (Fluchtwege frei, Brandschutztüren funktionsfähig, Abschottungen intakt) und Absturzsicherung bei Dacharbeiten (Prüfstatus im Griff, Arbeiten nur mit gültigem Nachweis freigeben).

Risiken

Bei fehlender Kontrolle und Dokumentation bleiben Risiken unentdeckt. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit von Personen- und Sachschäden sowie Haftungsfällen.

Rechtsrahmen

- OR Art. 58 (Werkeigentümerhaftung)
- VKF-Brandschutzvorschriften (Nutzungsphase, kantonal/objektabhängig)
- BauAV und SUVA (Arbeiten mit Absturzgefahr)

Wie funktioniert die ZEV-Abrechnung?

Was ist ein ZEV?

Ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) erlaubt es, den Strom einer gemeinsamen Photovoltaikanlage innerhalb der Liegenschaft direkt zu verteilen. Jede Einheit bezieht zuerst den günstigeren Solarstrom; der Überschuss wird ins Netz eingespeist.

Aufgaben

Wir übernehmen die gesamte ZEV-Abrechnung: Messdaten quartalsweise plausibilisieren, Akonto-Rechnungen erstellen, Jahresschlussabrechnung je Einheit und Solartarif jährlich neu kalkulieren. Mutationen bei Handänderungen und die Abstimmung mit dem Netzbetreiber gehören dazu.

Rechtsrahmen

EnG Art. 17a (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) sowie die Anschlussbedingungen des lokalen Netzbetreibers.

Brandschutz

Was ist VKF QSS 2?

QSS 2 ist die Qualitätssicherungsstufe 2 der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF). Sie wird durch die VKF-Vorschriften anhand objektiver Kriterien festgelegt – Geschosszahl, Nutzung und Komplexität. Typisch für mittelkomplexe Wohnbauten und kleinere Geschäftsbauten.

Eine im VKF-Register anerkannte Fachperson auf QSS 2 darf Brandschutzkonzepte für Bauten dieser Stufe erstellen und unterzeichnen. Die Anerkennung erfolgt durch Eintrag im Register bei Swiss Safety Center (VKF anerkannt).

Unsere Reg.-Nr.: CH/16/P-FD/054 – nachprüfbar im Verzeichnis des Swiss Safety Center.

Brauche ich für mein Stockwerkeigentum ein Brandschutzkonzept?

Ob ein Brandschutzkonzept Pflicht ist, hängt von der Qualitätssicherungsstufe (QSS) ab. Diese ergibt sich aus den VKF-Vorschriften anhand objektiver Kriterien – Geschosszahl, Nutzung und Komplexität.

Bei einfachen Wohnbauten (typisch QSS 1) reicht die Einhaltung der VKF-Standardlösungen, ein eigenes Konzept ist nicht zwingend. Bei mittelkomplexen Bauten (QSS 2 – z. B. grössere Mehrfamilienhäuser) verlangt die kantonale Brandschutzbehörde im Rahmen der Baueingabe ein Brandschutzkonzept, das eine im VKF-Register anerkannte Fachperson erstellt und unterzeichnet.

Bei Bestandsbauten gilt grundsätzlich Bestandsschutz; ein Konzept wird sinnvoll oder Pflicht bei wesentlichen Sanierungen, Umnutzungen oder behördlichen Auflagen.

Unabhängig von der Konzeptpflicht trägt die Eigentümerschaft die Werkeigentümerhaftung nach OR Art. 58 – eine dokumentierte Bestandsaufnahme schafft Klarheit über den effektiven Zustand und unterstützt die Pflichten der Eigentümerschaft. Mehr dazu in der FAQ-Karte Sicherheitsprüfung im Betrieb.

Der konkrete Bedarf wird in der Erstabklärung geprüft.

Kann Brandschutz separat beauftragt werden?

Ja. Bestandsaufnahmen, Brandschutzkonzepte bis QSS 2 und Sanierungsbegleitung bieten wir auch eigenständig an – für Stockwerkeigentum, Einfamilien- und Doppeleinfamilienhäuser. Renditeliegenschaften decken wir nicht ab.

Bei laufender Bewirtschaftung ist die halbjährliche betriebliche Sichtkontrolle (Modul SEC 2) als Teil des Mandats wählbar.

Arbeitsweise

Welche digitalen Werkzeuge setzen wir ein?

Wir arbeiten mit einem eigenen Portal für Dokumente, Aufgaben und Kommunikation. Der Zugang erfolgt über ein zentrales Login – sicher, nachvollziehbar und ohne externe Cloud-Dienste. Wo immer möglich setzen wir auf Open-Source-Software: transparent, unabhängig und ohne versteckte Lizenzkosten. Die Server stehen in der Schweiz und in der EU.